31. August 2026 - Portrait

«Unsere kleine Farm» mit Isabelle Roduit

Isabelle wurde in Frankreich geboren und besitzt die französische und die schweizerische Staatsbürgerschaft. Mit 19 Jahren beschloss sie, Frankreich zu verlassen und liess sich in der CH nieder.

Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Ausbildung zur Sekretärin.

Zusammen mit ihrem Lebensgefährten ließ sie sich 1988 im Wallis nieder. Über 20 Jahre lang war sie in der Verwaltungsposition  einer Fahrschule tätig. Bei der  Stiftung EMERA, dem Pendant zu Pro Infirmis, arbeitete sie mit Freude und Zufriedenheit  bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2021.

Isabelle erzählt uns zu Ihrer Geshichte:

«Meine ersten Berührungen mit dem Patchwork stammen zweifellos aus der berühmten Fernsehserie „Unsere kleine Farm“, in der eine große Vielfalt an Quilts für verschiedene Zwecke gezeigt werden.»

In den Jahren 1989–1990 begann sie als Autodidaktin, probierte verschiedene Techniken aus und ist seitdem endgültig vom Patchwork-Fieber gepackt.

1992 sah sie in der Lokalzeitung von Sion eine Anzeige für Patchwork-Kurse an der Migros-Klubschule bei Odile Verdon.

Dort lernte sie andere begeisterte Patchwork-Fans kennen. Isabelle besuchte zahlreiche Kurse bei verschiedenen „Mentorinnen“, darunter Ruth-Simone Jaques, Margrit Cossy und viele andere.

 

 

 

Die Gruppe „Puzzle-Patch“, welche Isabelle leitet, hat das große Glück, über einen eigenen Raum zu verfügen, wo sich die Damen jeden Montag und unter der Woche nach Lust und Laune treffen.

Die von Ruth-Simone Jaques gegründete Gruppe kämpft heute auch mit Nachwuchsproblemen und besteht derzeit aus sechs aktiven Mitgliedern.  In den besten Jahren waren es 17 Personen.

Gerne besuchen sie gemeinsam andere Ausstellungen, und alle zwei bis drei Jahre präsentieren sie ihre  eigene Ausstellung!

 

Isabelle: Sie liebe alle Techniken, doch mit der „Textilkunst“ könne sie sich nicht identifizieren.

Der Entstehungsprozess eines neuen Oberteils ist ihr Lieblingsmomentum. Große Zufriedenheit und Freude hat sie beim kombinieren der Formen und Farben. Für sie ist diese Phase diejenige, die ihr Begeisterung und Erfüllung schenkt!

Ein Moment mit kreativem Drang, der den ganz persönlichen Einsatz fordert.

Patchwork nimmt einen zentralen Platz in ihrem Leben ein. Für Sie sei es eine Ausdrucksform, ein wahrer Antrieb, eine Quelle der Freude, ein Zufluchtsort in schwierigen Zeiten und eine Therapie.

Sie wünscht sich von ganzem Herzen, dass die junge Generation in ihre Fußstapfen tritt.

Isabelle: «Wie andere künstlerische Aktivitäten bringt das Gestalten mit Stoff viele Vorteile mit sich, um zu helfen, seinen eigenen Weg zu finden und sich in seiner Haut wohlzufühlen.»

 

zur Galerie der Werke

 

Kontakt Isabelle Roduit

 

Herzlichen Dank an Marianne Morf, welche das Interview für patCHquilt führte.
Originaltext von Marianne in französisch 

 

«Layout und Realisation in deutsch für patCHquilt Regula Affolter»